IHR INDIVIDUELLES GEDICHT
2 Kostproben zum Thema "Geburtstag Konditormeister" und "Hochzeit eines Admirals", verfasst im Jahr 2008:
HERRN SCHWENDENWEIN ZUM GEBURTSTAG
von unsr`em Chef, den jeder mag, weil er sich selten nur beschwert wenn manches läuft einmal verkehrt, und Einseh`n hat mit seinen Damen von der Theke, diesen armen vielgeschundn`en braven Wesen, die den ganzen Tag am Tresen mit des Konditors besten Stücken die p.t. Kundschaft froh beglücken, bei welcher, wenn es zu sehr mundet, sich täglich mehr die Kugel rundet und des Cholesterines Spiegel steigt mit jedem Tortenriegel.
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Den Konditormeister lässt das kalt - die meisten werden eh zu alt. Er fahret fort mit der Verführung durch des Schokoteiges Rührung, welcher wird zum Kuchen fix, egal - man gönnt sich sonst ja nix!
Nebst den Kalorienkanonen sind es besonders die Maronen, die er gerne selber bäckt und es sein Augenmerk erweckt, wenn selbige so flauschig - locker (besonders diese mit dem Mokka) ihr Innenleben offen legen und dabei nicht am Gaumen kleben.
Legende sind die Creationen geschaffen aus den Schokobohnen. Ob Torten, Leb-, ob and`re Kuchen, da muss man schon recht lange suchen, bis man an Qualität und Frische etwas Ähnliches erwische an Geschmackes Symphonie und der Gerüche Melodie, geschaffen mit viel Akribie durch des Meisters Phantasie! |
Komponiert aus Fruchtaroma und der Schokolade Soma schuf er ein Alkarom-Konfekt welches nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch durch Farbdesign das Aug` erfreut wie heller Schein!
So werkt in seiner Katakombe an der nächsten Schokobombe geschätzt von seinen Untertanen (besonders von den Thekendamen) der beste aller guten Geister, unser Zuckerbäckermeister, den wir zu seinem guten Rufe auf des Podestes höchste Stufe heute wollen wir erheben und lassen allerhöchst ihn leben!
Und wenn wir das Podest nicht finden so werden wir ihn hoch halt winden auf einen großen Ziegelstein den Chef - Herrn Herbert Schwendenwein!
C Walter Haider 2008 |
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Am scharfen Mundwerk mangelt`s schwerlich, auch ist sein heller Geist gefährlich, für alle, die als Herdenschaf durch`s Leben traben viel zu brav und jeden Schwachsinn mitverbreiten, anstatt die Wahrheit zu erstreiten!
Die Heerscharen
Schüler sind Legende, bevor sie sich zur Prüfung wagten, sofern sie nicht zuvor verzagten wenn Gregors Stimme voller Zorn ihnen fast verschlug die Ohr`n:
kommen`s noch mal in 90 Tagen! Lernen`s zuerst die Vorfahrt-Regeln, sowie die wichtigsten der Pegeln und merken`s Sie sich`s ganz genau: Nussdorf liegt NICHT in der Wachau, auch war der Wiener Durchstich – Platz NICHT gebohrt vom Poldi Gratz, sondern geplant vom alten Kaiser, welcher war ein äußerst weiser habsburgischer Adelsspross, den schon mein Urahn sehr genoss!“
Man sieht`s: Der Gregor ist ein Wilder - vielleicht stimmt ihn sein Weib bald milder, und man darf hoffen, dass die Wildheit bald umschlägt in die Altersmildheit.
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Gefördert durch seines Weibes Tun, sollt`er zwar nicht für ewig ruh`n, doch wenigstens den Dauerstress ein wenig lindern – more or less.
So hoffen alle ganz inbrünstig, dass die Sterne stehen günstig für eine Ehe voller Liebe sowie Erfüllung auch der Triebe, zur Teilung auch von Tisch und Bett sowie von Küche, Bad, Klosett - was zwischen treuen Eheleuten die den festen Bund nicht scheuten, als selbstverständlich gilt und ehrhaft, sofern man innerlich sehr wehrhaft gegen äußere Versuch- und Lockung, die die Moral bringt oft in Stockung.
Käpt`n Christa heißt die Braut, die ihm wird heute angetraut, in Uniform mit allen Ehren, garniert mit Wünschen, äußerst hehren!
Wohlan – auf in den Vatikan geschwind, wo die Vermählung schon beginnt durch des Vollstreckers Eheweihung sowie der Sakraments-Verleihung.
Und am Altar dann – glockenläutend, ist er nicht mehr „unbedeutend“!
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